Patrick Mohr's Werdegang verfolge ich nun schon seit einigen Jahren. Allein schon, weil der Münchner auch hier immer wieder spektakuläre und ausgefallene Modeevents veranstaltet. Ich erinnere mich noch zu gut an eine Party mit Weinbergschnecken zwischen den Gästen. Ja, das beschreibt auch eigentlich ganz gut, wie Mohr bisher gesehen wurde: als Enfant terrible der Szene. Immer ausgefallene Mode, ausgefallene Runwayshows und nicht zuletzt verwirrend geschminkte Models.
Gefiel mir schon im Juli seine Mode, musste ich über die kahlköpfigen Models mit Bart staunen. Auch diesmal war ich gespannt, was Patrick Mohr für eine Show macht - und wie seine Kollektion aussieht.
Und siehe da: Mohr bleibt relativ "konservativ". Zwar zeichnet sich auch diesmal in seiner Newborn-Kollektion das Dreieck ab, ob als Schnitt, als Druck oder als Gesamtbild. Farben wie Rot, Schwarz, Braun, Grau und Weiß dominieren die Kollektion. Herausgekommen ist aber trotzdem eine sehr tragbare, sportlich-lässige Mode für Frau und Mann.
Scheint, als werde Patrick Mohr langsam erwachsen, oder er will mehr seiner guten Stücke verkaufen.
Im Endeffekt ist es egal: Mir gefällt's. Weiter so. 