I would love to wear.

29. Januar 2012


Wenn jetzt Frühling wäre, würde ich genau das tragen. Der Blazer ist sensationell. 
Dazu die Blautöne und das klare Weiß. Dann die Haare und die Sonnenbrille. Hach ja. Perfekt.

MBFW: Noir AW 2012.

25. Januar 2012

Photobucket Meine Fashionweek-Berichterstattung beende ich ähnlich wie die Mercedes Benz Fashion Week in Berlin: mit dem Label Noir. Für mich die schönste und für mich tragbarste Kollektion in Berlin. Sie ist einfach wunderschön. Die Stoffe, die Schnitte. Sehr androgyn, aber doch weiblich.  Caps scheinen - wie schon öfter jetzt gesehen - auch im kommenden Herbst ein Revival zu feiern. Ich mags irgendwie. Einzig die Radlerhosen finde ich gewöhnungsbedürftig. Ich möchte am liebsten den Hosenanzug sowie das mittlere Outfit haben. 
Was leider auffällt: Noir hat auch die dünnsten Models der Fashionweek gebucht. Das ist sehr schade - auch wenn die Kollektion wirklich wunderbar ist.

Alle Fotos via Mercedes Benz Fashion Week Berlin.

Outfit: Schwarze Bluse.

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Heute war ein wunderschöner Tag. So darf Winter gerne sein: kalt, aber sonnig mit einer leichten Schneedecke. So schön. Und so stapfte ich trotz Minusgraden mittags durch halb München. Wundervoll!
Mein Outfit ist wie immer sehr sehr simpel und heute auch sehr schwarz. 

Hose/Bluse von Zara, Schuhe von Akira via Goertz und der Gürtel von H&M. 

MBFW: Patrick Mohr AW 2012.

24. Januar 2012

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Patrick Mohr's Werdegang verfolge ich nun schon seit einigen Jahren. Allein schon, weil der Münchner auch hier immer wieder spektakuläre und ausgefallene Modeevents veranstaltet. Ich erinnere mich noch zu gut an eine Party mit Weinbergschnecken zwischen den Gästen. Ja, das beschreibt auch eigentlich ganz gut, wie Mohr bisher gesehen wurde: als Enfant terrible der Szene. Immer ausgefallene Mode, ausgefallene Runwayshows und nicht zuletzt verwirrend geschminkte Models.
Gefiel mir schon im Juli seine Mode, musste ich über die kahlköpfigen Models mit Bart staunen. Auch diesmal war ich gespannt, was Patrick Mohr für eine Show macht - und wie seine Kollektion aussieht.
Und siehe da: Mohr bleibt relativ "konservativ". Zwar zeichnet sich auch diesmal in seiner Newborn-Kollektion das Dreieck ab, ob als Schnitt, als Druck oder als Gesamtbild. Farben wie Rot, Schwarz, Braun, Grau und Weiß dominieren die Kollektion. Herausgekommen ist aber trotzdem eine sehr tragbare, sportlich-lässige Mode für Frau und Mann.
Scheint, als werde Patrick Mohr langsam erwachsen, oder er will mehr seiner guten Stücke verkaufen.
 Im Endeffekt ist es egal: Mir gefällt's. Weiter so.   Photobucket

MBFW: Blacky Dress AW 2012.

Photobucket Puh, von Blacky Dress hatte ich mir wahrlich mehr erhofft. Die Schnitte sind zwar toll, aber klischeehafter hätten die Designer nicht in den Farbtopf greifen können. Klar, auch diesen Herbst/Winter waren Beerentöne und Erdtöne schon sehr angesagt, aber diese Fülle an Braun, Beere, Beige, Weiß und anderen Herbst- und Winterfarben hätten sich Blacky Dress wahrlich sparen können. Dazu dann Strick und andere Stoffe - und die Kollektion erinnert mich doch zu sehr an Katalogmode. Einzig das silberfarbene weiße Outfit gefällt mir. 
Dabei versprach die letzte Kollektion so viel tolles. Ich hoffe, es ist nur ein Ausreißer. Denn selbst ich als Nichtfarben-Fan kann mich für farbenfrohe Kollektionen erwärmen, wenn es passt.
Wie findet ihr diese Kollektion?

Alle Fotos via Mercedes Benz Fashion Week Berlin.

Inspiration: Elizabeth & James "Textile"-Kollektion.

21. Januar 2012

Photobucket Persönliches bleibt gerade auf dem Blog hier auf der Strecke - aber nachdem sich gestern München in ein wahres Winter-Wonderland verwandelte, sind Outfitfotos auch eher blöd. Dafür wünsche ich mir umso mehr Frühling.
Farbe ist wirklich nicht mein Ding, genauso wenig wie das der Olsen-Schwestern. Umso mehr erstaunt es mich, dass die beiden für ihre "Textile"-Kollektion des eigenen Labels Elizabeth & James auf Farbe setzen. Noch mehr erstaunt es mich, dass es mir gefällt. Aber die Pastellfarben passen perfekt zu den lässigen Schnitten. Auch die Batikmuster - sonst wirklich nicht mein Fall - haben es mir angetan. Vielleicht ist es der Wunsch nach Frühling und Sonne?
Zwar haben sich Mary-Kate und Ashley wohl etwas von Isabel Marant's letzter Spring-Kollektion inspirieren lassen, aber das stört mich nicht. Im Gegenteil. Ich hätte dann gern einmal alles von den vier Bildern. Casual Chic at its best.
Wie findet ihr die Kollektion?
Mehr Bilder von der Kollektion findet ihr hier.

Photobucket Alle Bilder via.

MBFW: Don't Shoot The Messengers AW 2012.

Photobucket Mein absoluter Liebling ist wohl Don't Shoot The Messengers. Zu gern hätte ich die Kleider live gesehen, aber allein schon die Bilder versprechen eine Kollektion ganz nach meinem Geschmack. Viel Schwarz, viel Oversize: In fast jedem Outfit finde ich mich wieder beziehungsweise hätte ich gern ein Teil davon im Kleiderschrank. Don't Shoot The Messenger kommt definitiv auf meine "Im-Auge-behalten"-Liste. Ich will mehr davon sehen - und das rechte und das zweitrechte Outfit besitzen. 

Alle Fotos via Mercedes Benz Fashion Week Berlin.

MBFW: Kaviar Gauche AW 2012.

Photobucket Bräuchte ich eine große Abendrobe oder ein Brautkleid, würde ich doch glatt in den kommenden Monaten bei Kaviar Gauche vorbeischauen. Das Modehaus ist einer meiner deutschen Lieblinge. Warum? Genau wie ich lieben die Designer schwarz und weiß, genau wie ich orientieren sie sich an minimalistischen Entwürfen und Designs - und entwickeln sich trotzdem immer weiter.
In der kommenden Herbst-/Winterkollektion setzt Kaviar Gauche vor allem auf Weiß und Schwarz im Mix mit Rüschen und Feder-inspirierten Röcken. Viel Taft, viel Seide und Chiffon sowie Spitze. Sehr lieblich, sehr weiblich, ich mag's. Keine Garderobe für den Alltag, aber für den großen Auftritt.

Alle Fotos via Mercedes Benz Fashion Week Berlin.

MBFW: Perret Schaad AW 2012.

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Und weiter geht's mit dem Fashionweek-Zirkus. Perret Schaad sind für mich die Meister der Nicht-Farben. Ob grau, khaki, schwarz oder weiß: Sie schaffen immer wieder, Nichtfarben wundervoll zu inszenieren. 
Auch in der aktuellen Kollektion für Herbst/Winter lassen die beiden Designerinnen kaum Farben zu. Ein bisschen blau, ein bisschen mint und rosé, ansonsten aber weiter grau, schwarz, weiß. Die Stoffe wechseln sich ab - von Strick über Seide, Chiffon bis hin zu Taft. Eigentlich bin ich großer Perret Schaad-Fan von Anfang an. Doch diesmal treffen die Designerinnen nur minimal meinen Geschmack. Mir sind die Sachen oft zu lang, zu unklar und zu unfertig. Einzig Einzelteile wie der Circle Scarf oder das schwarze Kleid gefallen mir. Was meint ihr?

Alle Fotos via Mercedes Benz Fashion Week.

MBFW: Dimitri AW 2012.

20. Januar 2012

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Dimitri mochte ich bislang sehr. Doch diesmal finde ich die Kollektion schwierig - aber teilweise auch sehr schön. Einerseits sind es tolle Abendkleider, andererseits wirken sie mir manchmal zu schwer und manchmal zu durcheinander. Wirklich schwierig. 
Was auf jeden Fall auffällt: Schößchen sind wieder groß im Kommen. Auch Dimitri setzt auf das ausgestellte Rockteil bei Oberteilen. Bodenlange Kleider, ein Materialmix zwischen fließenden Stoffen und schweren Pelzen sowie schulterfrei sind bei Dimitri ein Muss. Ich bin noch unschlüssig, ob ich die Kollektion toll oder eher unschön finde. Was meint ihr?

Fotos via Mercedes Benz Fashion Week Berlin.

MBFW: JuliaandBen AW 2012.


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Auf die Show von JuliaandBen hatte ich mich sehr gefreut. Zu gern hätte ich die Kollektion live gesehen. Ich liebe ja Modedesigner, die für Mann und Frau Mode machen. Und JuliaandBen haben mich nicht enttäuscht. Für die Männer gibt es in ihrer Herbst-/Winterkollektion tolle Mäntel, die zeitweise an Isabel Marant für Frauen erinnern. Derb und trotzdem schick: So sehen JuliaandBen die Männer im Winter.
Auch für die Frauen gibt es tolle Mäntel. Vor allem der beige Mantel in Kombination mit dem kleinen Schwarzen hat es mir angetan. Das Outfit mit dem Kleid aus beige, braunen und weißen Farbtönen mit der Lederjacke würde ich sofort anziehen - und der schwarze Rotkäppchen-Mantel in Oversize ist toll. Auch die verwendeten Materialien von Leder, Jersey, Baumwolle und fließenden Stoffen stechen ins Auge. Aus der Ferne ist das ganze natürlich schwer zu beurteilen, aber meiner Meinung nach haben JuliaandBen eine tolle Kollektion geschaffen. 

Alle Fotos via Mercedes Benz Fashion Week.

Mercedes Benz Fashion Week Berlin: Mongrels in Common AW 2012

Photobucket Ich beginne meine Fashion-Week-Reihe mit Mongrels in Common. Warum? Weil mir die Frühjahr/Sommer-Kollektion im Juli so gut gefallen hatte - und ich sehr gespannt war, wie die Designer weitermachen.
Was soll ich sagen? So begeistert, wie ich im Sommer war, war ich diesmal leider nicht. Aber: Mongrels in Common treffen mit ihrer Herbst-/Winterkollektion trotzdem zeitweise meinen Geschmack. Vor allem die verwendten Stoffe wie Seide, Leder und Chiffon gefallen mir sehr gut. Und auch die eher androgyne Form der Hosenanzüge und Blusen fällt mir positiv auf. Die Farbauswahl von Schwarz, Weiß und einem Gemisch aus Lila und Gold fällt ins Auge und gefällt. Ich bin gespannt, wie sich Mongrels in Common weiterentwickeln. Definitiv ein deutsches Label, das es mit den skandinavischen Größen wie Acne oder Stine Goya aufnehmen kann.

Alle Fotos via Mercedes Benz Fashion Week Berlin 2012

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16. Januar 2012


Bequem und warm - das ist heute das Motto meines Outfits. Zwar scheint die Sonne, aber es ist bitterkalt. Angesichts der Temperaturen bin ich gar nicht mehr so traurig, dass ich es auch diesmal nicht auf die Fashion Week schaffe. Umso mehr hat sich Milena gefreut. Sie fährt spontan hin - und hat meine Einladungen bekommen.
Nichtsdestotrotz werde ich die Modewoche online verfolgen - und so manche Show hier vorstellen. Vor allem auf die Runway-Shows von Dimitri, JuliaandBen, Patrick Mohr und Wood Wood hatte ich mich gefreut. Deswegen: Stellt euch auf ein paar Fashionweek-Posts ein. Im Juli werden meine Schwester und ich dann wirklich hinfahren. Berlin im Sommer ist ja auch schöner.

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Inspiration: Lässigkeit meets Attitüde.

15. Januar 2012


So langsam verkommt mein Blog zum Inspirations- und Blog-Vorstellungs-Platz, aber: Während ich ziemlich uninspiriert durch die Gegend renne, mich nur in warme Sachen einkuscheln will und wünschte, es wären 20 Grad draußen., schaffen es andere, trotzdem cool (haha, Wortspiel!) auszusehen. Victoria schafft für mich den perfekten Mix zwischen Lässigkeit und Attitüde. Die Tasche und die Fellweste geben dem sonst sehr relaxten Outfit einen eleganten Touch. Mir gefällt das sehr. Zumal ich Hoodies sowieso liebe - mir jedoch schnell zu sportlich vorkomme. Aber diese Variante könnte eine Option sein. Was meint ihr?


Blog-Tipp: We Wonder.

Da meine Outfit-Fotos derzeit eher mau gesät sind, gibt's am heutigen Sonntag von mir einen Blogtipp: We Wonder aus Dänemark. 
Der Blog wird von der 24-jährigen Mie geschrieben und ist sehr sehr sehr COS-lastig. In fast jedem Outfit entdecke ich die aktuelle COS-Kollektion - was wunderbar ist. Denn so habe ich immer wieder neue Anregungen, meine COS-Sachen neu zu kombinieren. Manche Outfits sind mir zu konservativ, dafür finde ich andere dann wiederum sensationell. Jetzt hätte ich gerne eine Fellweste - und für den Sommer ein Basecap. Definitiv.

Alle Fotos via We Wonder.

Preview: Echtlederjacke von Zara.

12. Januar 2012

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Heute morgen bin ich nur ganz kurz in die Stadt, um das schöne Wetter zu genießen, bevor es in die Arbeit ging. Bei meiner Stippvisite im Zara entdeckte ich die Lederjacke, die ich seit Monaten anschmachte. Einziges Manko bisher: Trotz Echtleder war sie mir zu teuer (für Zara). 
Mein Blick auf den Preis ließ mein Herz heute aber dann hüpfen: Dank Sale war die Jacke über die Hälfte reduziert - und ich griff zu. Die Jacke wanderte in meine Einkaufstüte. Und auch für meine Schwester nahm ich gleich eine mit.
Somit ist ein Teil auf meiner 5 Pieces French Wardrobe Liste erfüllt. Yippie!

Machen oder sein lassen: Isabel Marant Dicker Boot.

11. Januar 2012

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Fotos via polyvore.com

Nachdem ich heute die Aldo Sneakers nach Hause geliefert bekam - und sie sofort wieder einpackte und zurückschickte (pure Enttäuschung!!), kam mir wieder mein 5 Pieces French Wardrobe Projekt in den Sinn. Und damit auch die Isabel Marant Dicker Boots. 
Im vergangenen Jahr schmachtete ich die Acne Pistol Boots an - und erfüllte mir dann den Wunsch. Bis heute habe ich es nicht bereut, sie gekauft zu haben. Im Gegenteil: Sie sind die perfekten Schuhe für mich. Aber: Auch die Isabel Marant Dicker Boots spuken mir seit August im Kopf herum. Immer wieder schmachte ich sie an, sei es auf Blogs, bei Online-Shops oder in Editorials. 
Und so stellt sich eigentlich nur noch die Frage: schwarz oder khaki? Was meint ihr? Machen oder sein lassen?

7. Januar 2012

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Endlich ist er fertig, der F.A.Q.-Journalismus-Post. Und los geht's mit euren Fragen - und meinen Antworten. Wer doch noch eine Frage hat, schreibt mir  einen Kommentar oder eine Mail, dann ergänze ich den Artikel. Here we go. 

Hast du regulär Journalismus studiert oder bist du ein Quereinsteiger?
Das ist wohl die häufigste Frage, die ich gestellt bekomme. Studierst du Journalismus? Nein! :)

Mein Weg sah so aus: Nach dem Abitur wusste ich erstmal nicht, was ich machen soll. Also kurz in mich gegangen - und überlegt: Ein Praktikum bei der Zeitung wäre doch ganz interessant. Dass man als absoluter Neuling natürlich nicht bei gleich SZ, Glamour oder Spiegel landet, ist normal. Also habe ich ein dreimonatiges Praktikum in einer Lokalredaktion einer Tageszeitung gemacht. 
Hier habe ich jeden Tag kleine Artikel geschrieben (von Meldungen über Aufmacher (also Hauptartikel), habe Termine besucht, Fotos gemacht und viele neue Leute kennengelernt.  Nach den drei Monaten hatte ich einen Haufen Arbeitsproben.
Rückblickend war die Zeit wirklich prägend. Man muss sich oft überwinden, lernt auf Leute zuzugehen - und das Gefühl, wenn der erste eigene Artikel in der Zeitung erscheint ist toll. Dafür eignen sich Lokalredaktionen wirklich gut, weil man schneller mit "ins Geschäft einsteigen" darf. 

Nach den drei Monaten habe ich eine freie Mitarbeit begonnen - und immer wieder Termine für die Redaktion übernommen. Anschließend wollte ich studieren - habe mich dann aber kurzfristig für ein Volontariat (die offizielle "Ausbildung" zum Redakteur) beworben. Und es bekommen.

Was ist ein redaktionelles Volontariat?
Ein Volontariat ist die offizielle redaktionelle Ausbildung zum Redakteur. Es dauert von 12 bis 24 Monaten, wird vergütet und ist kein Praktikum! In einem Volontariat lernt man die Arbeiten eines Redakteurs, lernt Artikel schreiben, besucht Seminare und andere Redaktionen und bekommt anschließend eine Art Zeugnis, die einem das Redakteursdasein bescheinigt. Ein Volontariat wird normalerweise nach einem Studium absolviert, ich hatte Glück. Und auch für Leute, die Journalismus studiert haben, ist ein Volontariat oft unumgänglich (meiner Erfahrung nach). Volontariate sind hart umkämpft - und so empfiehlt es sich, so viele Erfahrungen im redaktionellen Bereich bereits während des Studiums zu sammeln, um später ein Volo zu bekommen.

Wie sah dein Volontariat aus?
Ich habe 24 Monate in einer Redaktion gearbeitet, davon war ich zwei Monate in einer anderen Redaktion, einen Monat in der Kulturredaktion, einem Monat beim Radio und einen Monat an der Akademie für Presse. 
Nach meinem Volontariat habe ich mich entschlossen, doch noch zu studieren, um einen Studienabschluss zu haben. 

Was studierst du? Was sollte man studieren, um Journalist zu werden?
Ich studiere Theater und Film. Warum? Weils mich interessiert. Das Märchen, Journalismus oder Kommunikationswissenschaften studieren zu müssen, um redaktionell arbeiten zu können, hält sich leider bis heute. Fragt man Chefredakteuere und andere Experten, wird man anderes hören. Natürlich schadet ein Journalismus-Studium nicht, aber Redaktionen wollen meist lieber Fach-Experten in den Redaktionen sitzen haben.  Quasi jemanden, der sich mit Wirtschaft auskennt, jemanden, dem Jura kein Fremdwort ist und jemanden, der mehrere Sprachen spricht. Wichtig ist vielen Redaktionen, dass man sich quasi mit einem Studium längere Zeit mit einem Thema auseinandergesetzt hat, mit welchem, ist am Ende egal. 
Mir wurde immer gesagt: Studier das, was dich interessiert, am Ende zählt der Abschluss - und nicht, was du studiert hast.

Was braucht es noch, um als Redakteur zu arbeiten?
In erster Linie: Freude am Schreiben. Eine gutes Verständnis für Zeichensetzung und Rechtschreibung. Und Neugierde, Interesse an Geschichten. An Menschen. 
Ich kann nur von mir sprechen: Ich bin extrem neugierig - und finde es toll, jeden Tag, etwas anderes zu erleben. Und: Dank meines Jobs habe ich die Möglichkeit, Orte und Menschen kennenzulernen, die man sonst nicht kennenlernt. Das ist immer wieder spannend und toll.

Was war das bisher tollste Erlebnis als Redakteurin?
Das kann ich so gar nicht sagen. Es gab viele tolle Momente. Beim ersten Prominenten ist man aufgeregt, irgendwann wirds normal. Trotzdem liebe ich noch immer die Atmosphäre am roten Teppich. Aber auch gab es viele Geschichten, die mich berührt haben - oder auch entsetzt. Ich habe viele spannende Menschen kennengelernt. Insofern: Es gab ganz viele tolle Erlebnisse. Der Schritt in die Richtung Journalismus war für mich definitiv der richtige Weg.

Wie arbeitet ein freier Journalist?
Da gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man wird quasi in die Redaktion gebucht  - und geht tageweise/wochenweise in eine Redaktion und arbeitet dort als Redakteur mit. Oder man recherchiert als freier Journalist Geschichten und bietet sie verschiedenen Medien an. Viele freie Journalisten machen eine Mischform aus beiden, um eine gewisse finanzielle Sicherheit zu haben (meiner Erfahrung nach).

Hattest du nie Angst vor dem freien Journalisten-Dasein?
Bisher nicht. Das liegt aber auch daran, dass ich mich ja zwecks Studium dafür entschieden habe - und keine Familie ernähren muss ;). 
Hat man einmal Fuß gefasst, ergeben sich viele Kontakte und man schreibt mal da was, dann wieder da. Dank Blog und Job bin ich bspw. an einen Job für das  Dazed & Confused Magazine gekommen. Das hätte ich vorher nie gedacht. Und auch das Modetexten ergab sich durch Zufall. Kontake und Networking sind gerade in dieser Branche wahnsinnig wichtig. 
Aber: Natürlich gibt es wahnsinnig viele freie Journalisten, da der Markt leider ziemlich überlaufen ist - und ich hoffe, nach meinem Uni-Abschluss in einem Jahr einen festen Job zu bekommen. Drückt mir die Daumen.
Was sind Arbeitsproben? Und dürfen das nur bereits veröffentlichte Texte in einer Zeitung sein?
Arbeitsproben sind Texte, die man selbst geschrieben hat. Natürlich kann ein Schüler, der vl. ein Schülerpraktikum machen will oder kurz nach dem Abitur ein Praktikum machen will, nicht schon 100 Texte in einer Zeitung veröffentlicht haben (Ausnahmen gibt's natürlich). Dann kann man auch gut Artikel aus der Schülerzeitung, Abizeitung oder  selbst verfasste Test-Texte an Redaktionen schicken. Nach dem ersten Praktikum, bspw. in einer Lokalredaktion, hat man einige Arbeitsproben gesammelt - und dann punktet man auch bei größeren Medien. Also: Erstmal klein anfangen, dann an die großen ran. Viel Erfolg :)
 

Kurz noch dazu gesagt: Ich spreche hier von meinen Erfahrungen und Tipps und Tricks, die mir auf den Weg gegeben wurden. Möglicherweise funktioniert es bei anderen anders. Es ist kein Rezept a la "so werde ich Journalist". Aber das war/ist mein Weg.
 

All black.

5. Januar 2012

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Alle Bilder via tumblr

Der erste Versuch einer Collage. Noch etwas semi-professionell, aber ich werde weiter dran üben. Schwarz ist, wie ihr wisst, eine meiner liebsten Farben, wenn es ums Thema Kleidung geht. Und so habe ich auf tumblr gestöbert und ein paar tolle Ton-in-Ton-Outfits rausgesucht.

2012.

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2012 ist schon ein paar Tage alt, doch angeregt von ihrer "Ich-will"-Liste, habe ich mir auch ein paar Gedanken gemacht, was für Pläne ich für dieses Jahr habe:

jeden Tag so gut es geht nutzen und genießen, mein Italienisch endlich wieder auf das richtige Niveau bringen, einen wunderbaren Sommer mit dem Liebsten und den Lieben verbringen, viele tolle Abende an der Isar, im eigenen Garten und im Hofgarten erleben, wieder mehr weggehen, Musik hören, auf viele Konzerte gehen (unter anderem Florence and the Machine und Boy!!! Can't wait), endlich ans Meer fahren, Urlaube/Kurztrips trotz mancher Schwierigkeiten machen, mir selbst treu bleiben, die Magisterarbeit anmelden, öfter mal in Vintage-Stores vorbeischauen, definitiv mehr Sport machen, weiterhin gesund ernähren, weniger, dafür bewusster kaufen, Fashion-Week besuchen, weiter viel Freude an der Arbeit haben und das kleine Glück finden. Und wahrscheinlich vieles mehr.

Was für Pläne habt ihr?

Skateboards.

4. Januar 2012

Mit 15 Jahren war ich begeisterter Fan von Skateboards, Skater-Läden und Skater-Klamotten. Meine Nachmittage verbrachte ich mit Freunden am Skate-Park, übte abundzu das Skateboardfahren, wünschte mich nach Kalifornien und hörte Air - All i need. Diese Phase hielt ziemlich lange an. Fast bis zum Abitur - bis dann der Freundeskreis nach und nach sich auflöste. Auch wenn ich heute definitiv nicht mehr in Vans rumrenne, schlägt mein Herz noch immer höher, wenn ich schöne Skateboards sehe. So auch bei diesen Skateboards von Stop it right now. Gesehen habe ich die Fotos auf Mahorahora, Sarahs neuem Blog. Auch er ist einen Besuch wert.

Elin Kling in Jeans 2011.

Gerade bin ich drüber gestolpert - und wollte es euch gleich zeigen: Der Modeblog J&C des Freshnet-Netzwerks hat Elin Klings Jeansoutfits aus dem Jahr 2011 zusammengestellt. Und da ich Elin's Stil schlichtweg perfekt finde, zeige ich euch hier meine drei Lieblingsoutfits. Alle anderen sind auch toll - diese findet ihr hier.

Inspiration: Zara People!

3. Januar 2012

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Alle Fotos via Zara People!


Neben Tumblr ist die Zara People!-Seite eine von mir gern geklickte Inspirationsquelle. Zwar werden die Fotos mittlerweile auch immer inszenierter (ähnlich wie bei lookbook.nu), aber ich mag es, die aktuelle Zara-Kollektion von relativ normalen Leuten getragen zu sehen. Und die Fotos sind auch immer ganz hübsch. Außerdem findet man oft, den ein oder anderen neuen Blog-Tipp. Definitiv einen Klick wert.

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