Von viel Champagner und Lilly Allen

30. Oktober 2009

Foto via Kulturnews.de

Die Uni hat mich fest im Griff. Schon jetzt freu ich mich aufs Semesterende, wenn die vielen Klausuren hinter mir liegen. Doch bis dahin ist es noch ein weiter weg. Und leider kann ich mit manchen Sachen wie Sprachwissenschaft nichts anfangen. hihi.

Umso besser, dass das Leben außerhalb der Uni mehr Spaß macht.
Und meine neue Mitbewohnerin und Freundin DER Glücksgriff ist.
Gestern gings für uns beide gemeinsam zu COS in der Münchner Innenstadt. Kurz gesagt: Viel (sehr viel!!) Champagner, schöne Kleidung, viele Menschen, einige ELLE-Magazine und ein Kleid, dass ich mitgenommen (also gekauft :D) hab.
Angeschwipst machten wir uns dann auf dem Weg zu Lilly Allen.
Gerade rechtzeitig kamen wir an - und die Halle bebte. Viele Männer - und eine sehr gut gelaunte Britin, die mit ihren Songs genau Julis und meine Stimmung traf.
Neben drei Coverversionen, unter anderem Womanizer von Britney Spears (wahnsinn!) und Naive von The Kooks (joaaa ;)), präsentierte die 23-Jährige auch ihre bekannten Hits wie Smile, Not Fair, The Fear und Fuck you.

Gut gelaunt und etwas betrunken gings dann heim - in unsere Wohnung. Wo wir noch bis tief in die Nacht Wein tranken:)
Ein perfekter Abend - den ich unbedingt brauchte, nach dem ganzen Uni-Stress!

Fotos vom Shopping-Event und Konzert liefer ich nach. Hab meine Kamera gerade nicht bei mir.

"So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein"

21. Oktober 2009

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Photo via Taz


Lange Zeit war er der Aufmischer, Provokant und verrückte Vogel in Deutschland.
Ob U3000 auf MTV oder politische Aktionen. Er war Regisseur, drehte spannende oder merkwürdige Filme - und bekam den Ritterschlag der Theaterszene mit der Inszenierung des Parsifal bei den Bayreuther Festspielen. Trotz vieler Kritiker behauptete er sich als Regisseur.
Doch leider erfährt er oftmals erst jetzt die Anerkennung, für die er lange kämpfen musste: Christoph Schlingensief.

Er hat Krebs. Lungenkrebs. Wie weit fortgeschritten der Krebs ist, sagt er nicht. Nur, dass es einen Rückschlag gab. Bei der gestrigen Lesung aus seinem Buch "So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein passierte das, was in letzter Zeit oft passiert: Das Publikum lag ihm am Ende zu Füßen. Zu Recht wie ich finde.
Der vom Krebs gezeichnete Regisseur unterhielt das Publikum, erzählte aus seiner Vergangenheit und nahm auch beim Thema Krankheit keine Blatt vor den Mund. Auch wenn die Krankheit, seine Denkweise beeinflusst haben, kamen doch manchmal noch die bekannten Züge des alten Christoph Schlingensief raus.
Nicht nur körperlich ist der Regisseur gezeichnet, Christoph Schlingensief hat sich verändert. Statt nur zu provozieren, hat er sich viele Gedanken macht. Will in der Zeit, die ihm noch bleibt, etwas verändern. Will Dinge schaffen, die ihn glücklich machen. Die Nachhaltigkeit zeigen. Und die ihn im Jetzt antreiben.
Sein Ziel ist es ein Festspielhaus in Afrika zu bauen, er will aus der Kultur des schwarzen Kontinents schöpfen. Und wird bei dem Projekt wahrscheinlich am meisten von allen daranwachsen.

Die Zuschauer in den Münchner Kammerspielen erlebten einen Christoph Schlingensief, der erwachsen geworden ist. Der Kreativität besitzt - und sie einsetzt. Für sich und für andere. Der weiß, wohin er will - und doch nicht planen kann. Und dem leider viel zu wenig Zeit bleibt, seine vielen Ideen, sein großes Potential und seine - so erfrischende - andere Denkweise mit uns allen zu teilen.

Wer mehr zum Projekt von Schlingensief lesen will, klickt hier.

schwarz und weiß

19. Oktober 2009

Photo via Stockholm Streetstyle

Schwarz und weiß funktioniert eben immer. Und wäre es nicht so kalt, würd ich auch mit Blazer rumlaufen. Aber hier ist ja der Winter ausgebrochen. Hihi.
Nebenbei: Der erste Uni-Tag ist vorbei. Fazit: Das Semester wird eindeutig anstrengender als das letzte. Und ein Rat an alle Studienanfänger: Keine Sprache als Nebenfach wählen. Aber das hat sich ja bei den ganzen Bachelor-Studiengängen eh erledigt. Ich werde mich eben nun für mein Nebenfach anstrengen - und muss dabei leider auf ein paar tolle Seminare im Hauptfach verzichten. Uni sei Dank. (Ironie!)

Von Schwesternliebe und der Kunst, loszulassen

18. Oktober 2009

Photo via Spiegel Online

Beim Leben meiner Schwester - ganz oberflächlich betrachtet ein gut gemachter Hollywood-Film, der das Herz berüht und zu Tränen rührt.
Kate ist krank. Seit sie fünf Jahre alt ist, hat sie Leukämie. Um ihr Leben zu retten, entschließen sich ihre Eltern, ein Kind zu bekommen, dass als Spender passt. Anna wird "geschaffen". Schon als Baby ist Anna regelmäßig im Krankenhaus, um Blutkörperchen für ihre große Schwester zu spenden. Denn der Lebensmittelpunkt der Familie ist Kate, jeder kämpft für sie ...bis zu dem Tag, als Anna sich entschließt, nicht mehr als "Ersatzteillager" für ihre Schwester zu fungieren. Und obwohl Kate so dringend die Niere ihrer Schwester braucht, weigert Anna sich. Die Elfjährige möchte alleine über ihren Körper bestimmen können. Gemeinsam mit einem bekannten Anwalt zieht sie gegen ihre Familie vor Gericht.
Ihre Mutter Sara (gespielt von Cameron Diaz) will Anna nicht verstehen.
Kate soll leben, das ist das Einzige was zählt.
Was im Kampf um Kate untergeht: Das junge Mädchen will sterben. Sie kann und will nicht mehr kämpfen. Kate hat ihre Schwester Anna gebeten, vor Gericht zu ziehen, um endlich frei zu sein. Frei zu sein, um zu sterben.

Oberflächlich betrachtet könnte man den Film einen typischen Frauenfilm (wie ich diese Einteilungen hasse. haha) nennen.
Tiefer geblickt wird klar: Eine Krankheit betrifft eine ganze Familie. Während sich das Augenmerk auf den Kranken richtet, gehen die anderen oft verloren.
Und was noch viel wichtiger ist - die Kernaussage des Filmes - in der Angst, etwas zu verlieren, vergisst man oft das Wichtigste: die Bedürfnisse des Anderen.
Und manchmal - ja manchmal - ist es gut, loszulassen.

"She moves in her own way ..."

Die letzten Tage im Schnelldurchlauf:
Redaktion. Mando Diao in Stuttgart. Schnee. Prüfungsergebnisse. Bestanden! Redaktion. Augsburg. Ausruh-Abend. Liebster. Heimat. Mama. Kino. Regen. Wenig Schlaf. Redaktion.

Und heute abend mach ich einfach mal nichts - und bereite mich seelisch darauf vor, dass morgen die Uni wieder los geht.

Ein Herz für Blogs

16. Oktober 2009

Nach sechs Monaten ruft Stylespion heute zum zweiten Mal dazu auf, ein Herz für Blogs zu zeigen. Da nutze ich die Gelegenheit, um meine drei Lieblingsblogs vorzustellen:


Nummer 1: The fucking fucks. Die beiden Mädels von The fucking fucks ziehen sich herrlich an, wirken super sympatisch und Laura macht auch noch tolle Musik. Jeden Tag freue ich mich auf ein Neues, auf einen Besuch bei den Beiden.

Nummer 2: Jenna von I say shotgun. Sie macht schöne Fotos und hat tolle Outfits. Außerdem habe ich bei ihr das Gefühl, dass sie noch eine der wenigen ist, die erstmal nur für sich bloggt - trotz Erfolg. Ein Pflichtbesuch!

Nummer 3: Kein deutscher Blog, dafür wunderbar: Le Love. Statt mit Mode oder Einrichtung beschäftigt sich der Blog mit der schönsten Sache der Welt: der Liebe. Und die Verfasserin des Blogs sammelt Liebesgeschichten und Fotos aus aller Welt, um sie auf ihrem Blog zu veröffentlichen. Wunderschön!

Von asiatischer Küche und Essen

13. Oktober 2009

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Photos via me.

Hätte mir jemand vor ein paar Jahren gesagt, dass ich mir mal freiwillig Essen beim Chinesen oder Thailänder hole, hätte ich ihn für verrückt erklärt.
Aber: Es geschehen eben doch Zeichen und Wunder. Mittlerweile liebe ich asiatisches Essen!
Nachdem lernen ja hungrig macht und ich keine Lust zum Kochen hatte, bin ich schnell zum Thailänder gerannt und hab mir leckeres Thaicurry mit nach Hause genommen.
Scharf, aber lecker :) Nach dem Lernstress muss ich sowas dann aber mal daheim selber kochen...

Von Schneeregen und Kleidchen

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Photos via me.

Was tut man nicht alles, um sich vom lernen abzuhalten. Richtig! Bloggen. Und da ich heute doch schon fleißig war, hält sich mein schlechtes Gewissen (ausnahmsweise) in Grenzen!
Dafür war ich heute kurz mal - trotz des ekelhaften Wetters (Regen, Wind, Kälte!) - in der Stadt. Ein bisschen Luft schnuppern und Geschäfte durchlaufen. Und hab bei der Gelegenheit gleich ein paar Fotos von meinem Outfit gemacht. hihi. Mein Fernauslöser für zuhause funktioniert aus irgendwelchen Gründen nicht. Argh!
Ob ich in den kommenden Tagen weiterhin im Kleidchen rumrennen kann, wird sich zeigen. ABER: Die Metereologen sagen für Donnerstag voraus: 0 bis zwei Grad mit Schneeregen! Juhuu.Jetzt ist dann wohl der Winter da ...

Von Mut und Fragen

11. Oktober 2009

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Photo via Haus der Kunst

Er gilt in seinem Heimatland als Provokateur und Störenfried.
Seit Jahren wird der Künstler Ai Wei Wei in China verfolgt. Als er sich nach dem großen Erdbeben in der Provinz SeChuang aufmache, um Gründe zu finden, warum soviele Kinder starben, wurde er fündig. Die Schulhäuser waren alle sehr schlecht erbaut worden.
Ai Wei Wei begann Fragen zu stellen, er wandte sich an die chinesische Staatsregierung - und scheiterte. Das Ergebnis: Gewalt und lebenslange Beobachtung.
Doch für Ai Wei Wei kein Grund aufzuhören!
Denn jetzt präsentiert der Künstler seine Ausstellung zum Thema im Münchner Haus der Kunst. Mit einer riesigen Wand aus Schulrucksäcken hat er den Schriftzug "Sie lebte sieben Jahre glücklich in dieser Welt" vor dem Haus aufgebaut. Er mahnt damit die Vorgehensweise der chinesischen Regierung an.
Eine Mutter, die ein Mädchen bei dem Erdbeben verlor, sprach mit Ai Wei Wei und sagte: "Sie lebte sieben Jahre glücklich in dieser Welt... bis ihre Schule einstürzte."
Ab heute ist das Werk von Ai Wei Wei unter dem Motto So Sorry im Haus der Kunst zu sehen. Die Ausstellung läuft bis 17. Januar und ist Montag bis Sonntag von zehn bis 20 Uhr geöffnet, Donnerstags sogar bis 22 Uhr.
Und sobald der Liebste wieder da ist, werde ich ihn wohl mal dahinschleppen (hihi).
Weitere Informationen zu Programmpunkten und zu Ai Wei Wei und seinem Blog gibt es hier.

Von Glück und Gewinnen

9. Oktober 2009

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Photo via The Bishops


Gerade heute geht's mir nicht so gut - und dann das: Ich habe zwei Konzertkarten gewonnen! Juhuu. Ich stehe dank Besser München heute auf der Gästeliste für The Bishops im Atomic. Yeah! Jetzt nur die große Frage: Mit wem gehe ich hin? Der, mit dem ich am liebsten hingehe würde, ist nicht da. Aber es wird sich sicher wer finden.
Auf jeden Fall freu ich mich jetzt doch ein bisschen an diesem tristen Tag!

Von Musik und Konzertbesuchen

8. Oktober 2009

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Photos via me.

Endlich. Nach langer Zeit des Wartens hab ich es: das Album von The Asteroids Galaxy Tour. Immer wieder habe ich das Internet durchforstet - gehofft, gewartet, aber ich wurde immer enttäuscht. Das Release-Datum wurde gefühlte zehnmal verschoben. Und genau dann, WENN ich mir mal eine CD kaufen will. Einfach unglaublich.
Doch jetzt bin ich glücklich. Und das Beste: Im Dezember kommen sie schon wieder nach München. Dann seh ich die jungen Schweden rund um Sängerin Marit bereits zum dritten Mal innerhalb eines Jahres. Und das wiederum ist schon fast verrückt. Doch mein Gewissen ist beruhigt: Denn der Liebste sieht seine Lieblingsband gefühlte tausendmal dieses Jahr. hihi.

Von kleinen Krokodilen und Designern mit Bierflasche

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Photos via me.

Lacoste-Preview der Runway-Kollektion. Hört sich ja eigentlich ganz gut an. Das dachten sich auch Juli und ich, und stiefelten bei Regen durch die Münchner Innenstadt - bis zum Lacoste-Laden. Und siehe da: roter Teppich, Schampus und Häppchen. Doch dann die große Enttäuschung! Das war auch schon alles. Statt cooler Vorführung konnte man die neue Ware in den Regalen bestaunen. Naja. Aufregend ist was anderes. Und da ich eh kein großer Lacoste-Fan bin (besser gesagt, gar keiner), sind wir dann auch schnell wieder weiter gezogen. Fotos hab ich trotzdem gemacht und auch das Geschenk abgestaubt. hihi.
Fazit: So süß auch kleine Krokodile sind: Mein (Mode-)Herz erobern sie nicht.
Weiter gings dann zum gegenüberliegenden COS, wo - siehe da - ein Shopping-Event für Männer stattfand. Statt in feinen Gläsern Champagner zu schlürfen, gabs Bier aus der Flasche. Zünftig, wie es sich gehört. Und als Modeberater standen doch tatsächlich die Designer von Talbot & Runhof den Männer zur Verfügung. Nicht schlecht :)
Das war dann wohl Julis und mein persönliches Highlight an diesem Abend.
Doch statt nun weiter auf irgendwelchen Mode-Events rumzuhüpfen, kuschel ich mich jetzt ins Bett. Von Sommer ist heute nämlich gar keine Spur mehr. Es regnet, regnet, regnet.

Von Wüsten und Blumen

7. Oktober 2009

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photo via cinestar

Puh. Selten kam ich aus dem Kino und war beeindruckt und verwirrt zugleich. Wüstenblume. Die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers. Das Leben von Topmodel Waris Dirie. Und ihr Kampf gegen die Beschneidung von Mädchen auf der ganzen Welt.
Waris Dirie flüchtet als junges Mädchen aus der Nomadenfamilie in Somalia. Zuerst nach Mogadischu, dann nach London. Jahre später emanzipiert sie sich in der westlichen Welt - und bemerkt, dass Beschneidung nicht das Richtige ist. Während ihr Weg sie immer mehr nach oben in die Glamourwelt der Mode führt, will sie mehr als nur das Topmodel aus der Wüste sein. Ihr Kampf gegen die Verstümmelung beginnt.
Bis heute ist sie UNESCO-Botschafterin - und kämpft dafür, dass Länder diese grausame Tradition verbieten.
Und trotzdem: Bis heute werden täglich noch 6000 Mädchen beschnitten. Viele verbluten, sterben an den Folgen oder leiden ein Leben lang an dieser Qual.

Ein Film, der nicht nur was für Waris-Dirie-Fans ist und der mehr ist, als ein Mädchen-oder-Frauen-Film (wie es der Liebste so gerne ausdrückt. hihi) und der uns über Traditionen nachdenken lässt.
Nach den vielen Hollywood-Streifen ist es endlich mal ein Film, der wachrüttelt, berührt und nachhaltig ist.

Von Brauntönen und Malerei

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Photos via me.

Derzeit liebster Lidschatten. Brauntöne. Perfekt für den Herbst. Passend zu meiner Haarfarbe.
Was tragt ihr am liebsten auf oder rund um die Augen?

Sommer?

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Erst verschlafe ich heute den Termin in der Bib, dann schau ich aus dem Fenster und falle fast um: Sommer! Die Sonne scheint, es ist warm ohne Ende. Wunderbar. Nur leider sollte/muss ich lernen. Jetzt genieß ich aber erstmal ein wenig die Temperatur. Im Kleid. Stimme mich sozusagen auf das Italienisch-Lernen ein. Haha. Selbstbetrug vom Feinsten.

Von guten Freunden und der Musik

6. Oktober 2009

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Photo via me

Da der Liebste sich heute für zehn Tage auf Journalistenreise verabschiedet hat, habe ich die Zeit genutzt, um mich mit guten, alten Freunden vormittags in der Stadt zu treffen. Und anders als die letzten Male war es wirklich schön. Es ist gut zu wissen, dass es Menschen gibt, die dich seit Jahren kennen - und denen man wichtig ist, und sie einem auch. Insofern war das heutige Treffen toll. Ich habe bemerkt - anders als in letzter Zeit - dass sie mir immer noch verdammt wichtig sind. Und ich sie nicht missen möchte.
Berauscht von dem guten Gefühl bin ich Konzertkarten kaufen gegangen. Juhuu. Lily Allen und Gossip sind nur der Anfang. Aber ich freu mich drauf. Könnte sein, dass der Herbst die Konzertsaison wird. So viele gute Bands. Jetzt freu ich mich erstmal mit Juli bei Gossip abzutanzen und mit der Schwester bei Lily Allen. Yeah!

Neue Mitbewohner

5. Oktober 2009

Normalerweise bin ich eine strikte Ballerina-Fanatikerin. Da der Herbst aber immer näher rückt und die Ballerina-Zeit langsam zuende geht, hab ich diesen Monat zwei anderen Schuhen Einlass in mein Heim gegeben - und sie gefallen mir :)

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links: Pimkie, rechts Urbanoutfitters
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Herbst.

4. Oktober 2009

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Der Herbst ist unwiderruflich da. Auch vor meiner und Julis Haustür. Kastanien, bunte Blätter und noch vereinzelte Sonnenstrahlen. Der Herbst ist eigentlich eine schöne Jahreszeit. Solange die Sonne sich zeigt und die Blätter so schön schimmern. Hoffentlich bleibt es noch ein wenig so. Der Winter dauert eh immer viel zu lange :)

Filme gucken

Morgen ist es soweit: Ich gebe meine erste Hausarbeit ab. Und damit einen Teil Stress. Wunderbarer Weise warten noch zwei weitere Hausarbeiten auf mich (haha) und ein Sprachtest. Sprich: Es kann hier noch etwas leer bleiben in den nächsten zwei Wochen.
Gestern war ich zur Ablenkung abends nach langer Zeit mal wieder im Kino. Und gleich in so einem schönen. Ich hasse ja diese riesengroßen Kinokomplexe, wo man mit hundert anderen in einem Saal sitzt, wie die Ameisen. Nee, lieber eine schöne gemütliche Wohnzimmeratmosphäre. Auch wenn im Filmtheater am Sendlinger Tor weitaus mehr Leute reinpassen, als in mein imaginäres Wohnzimmer, hat es doch einen besonderen Charme. Vor der Leinwand hängt ein roter Samtvorhang, es gibt Logen wie im Theater und einen Balkon. Sehr empfehlenswert!
Genauso wie der Film, den ich angesehen habe: Verblendung, die Buchverfilmung der Stieg Larsson Trilogie.
Ging ich doch mit großen Zweifeln in den Film, muss ich sagen: Die zwei Stunden und 35 Minuten vergingen wie im Flug. Der Film war spannend bis zur letzten Minute. Auch wenn ich so manche dramaturgische Arbeitsweise rauslesen konnte. Oder so manchen Inhalt weggelassen hätte. Aber es ist nun mal ne Buchverfilmung. Aber trotzdem: Der Film war wirklich besser als erwartet.
Die Geschichte rund um Journalist Kalle Blomquist und Lisbeth Salander fesselt, dreht und wendet sich und lässt die Zeit im Kinosessel schnell vergehen!
Wer für kalte Herbstabende noch nicht vor hat, sollte reingehen - am besten ins Filmtheater am Sendlinger Tor (hihi)!

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